110 Jahre Leonhard Deininger

Aus Anlass des 110. Geburtstags von Altlandrat Leonhard Deininger besuchte  CSU-Kreisvorsitzender MdB Peter Aumer das  Grab des ehemaligen CSU-Kreisvorsitzenden und legte einen Kranz nieder.

Eng mit dem Schaffen und dem Selbstverständnis unserer Landkreis-CSU ist das Wirken von Leonhard Deininger verknüpft. Deininger war ein Vorkämpfer, ein Mann der Tat und ein Landkreisbürger mit Herz und Verstand.  Deininger war 30 Jahre von 1948 bis 1978 Landrat unseres Landkreises. Mit seinem Stadtratsmandat von 1948 bis 1959, seinem Landtagsmandat von 1958 bis 1970 und der Mitgliedschaft im Senat von 1972 bis 1977 war er immer bestrebt stets das Beste für seinen Landkreis zu erreichen. 

Noch heute sind Infrastrukturprojekte, die Deininger aufgebaut hat, im Landkreis sichtbar. So sind unter Deininger die Realschule und das Gymnasium Neutraubling, die Real- und Sonderschule Regenstauf, eine Landwirtschaftsschule und vor allem unzählige Kreis- und Gemeindeverbindungsstraßen entstanden. Nicht zu vergessen die Brücke zwischen Pfatter und Wörth, bei der er durch geschickte und knallharte Verhandlungsführung mit der Staatsregierung dem Landkreis mehrere Millionen Euro gespart hat. Auch ein modernes Gesundheitswesen mit Kreiskrankenhäusern in Regenstauf, Sünching, Hemau und Wörth war ihm ein Herzensanliegen.

Die Weitsicht und Innovation Deiningers zeigt sich auch an seiner Beteiligung bei der Gründung des Uniklinikums Regensburg, vor Beginn der Gebietsreform 1972 noch auf Landkreisgebiet.

Gerade mit Blick auf die Gebietsreform wird deutlich, dass wir heute Landkreis und Stadt egal ob bei Mobilität, Wirtschaftskraft, Kultureinrichtungen oder Naherholung als eine Einheit sehen müssen. Nur in der Symbiose beider Gebietskörperschaften liegt der zukünftige Erfolg unserer Region.