CSU erfolgreich: Autobahndirektion Südbayern bleibt mit einer Außenstelle in Regensburg

CSU erfolgreich: Autobahndirektion Südbayern bleibt mit einer Außenstelle in Regensburg

Mit der Forderung, dass in Regensburg eine Außenstelle der Autobahndirektion Südbayern erhalten bleibt hat sich die CSU Regensburg-Land mit einem Brandbrief an den bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann gewandt. Der CSU Kreisvorstand Regensburg-Land hatte sich zuvor einstimmig, in seiner Sitzung am 17.09.2015 für den Verbleib einer Außenstelle in Regensburg ausgesprochen. Im Rahmen der Heimatstrategie des bayerischen Finanzministers Dr. Markus Söder war eine komplette Verlegung der Dienststelle Regensburg der Autobahndirektion Südbayern nach Deggendorf vorgesehen.

Eine der größten Herausforderungen für der Raum Regensburg, ist die verkehrliche Entwicklung, stellten Kreisvorsitzender Peter Aumer und seine Stellvertreterin Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer in diesem Schreiben fest. Wir sind einer der Räume Bayerns, der einen erheblichen infrastrukturellen Ausbaubedarf hat, stellte der CSU Kreisvorsitzende und ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Aumer fest. Gerade im Bereich der Bundesautobahnen stehen in den nächsten Jahren erhebliche Maßnahmen an: 6-streifiger Ausbau der A3 zwischen Rosenhof und Nittendorf mit dem Bau der Sinzinger Autobahnbrücke, die Sanierung des Pfaffensteiner Tunnels mit der angedachten Verflechtungsspur im Tunnel oder einer zusätzlichen Tunnelröhre, die Sanierung der Pfaffensteiner Autobahnbrücke mit eventuellen Parallelbrücken, die Erneuerung des Fahrbahnbelags der A93 Richtung München und weitere Maßnahmen. Diese Projekte werden bisher durch die Dienststelle Regensburg der Autobahndirektion Südbayern geplant und verwaltet, man sieht hier ganz deutlich einen Schwerpunkt auf der Region Regensburg, stellt Kreisvorsitzender Peter Aumer in dem Schreiben an Minister Joachim Herrmann fest, gerade auch deswegen hätte die komplette Verlagerung der Dienststelle für den Raum Regensburg negative Auswirkungen. Ein Viertel der Mittel, die der Freistaat Bayern im Auftrag des Bundes ausgibt, wird durch die bisherige Dienststelle Regensburg der Autobahndirektion Südbayern verbaut, aus diesem Grund haben sich die Stimmkreisabgeordneten für Stadt und Landkreis Regensburg Sylvia Stierstorfer und Dr. Franz Rieger ebenfalls an das Ministerium gewandt und bei Gesprächen in München die Bedeutung einer Außenstelle in Regensburg dargelegt.

Heute hat der Minister Aumer und Stierstorfer in einem Schreiben mitgeteilt, dass in Regensburg eine Außenstelle der Autobahndirektion mit 30 Mitarbeitern erhalten bleibt. In seinem Schreiben stellt der Minister fest, „in der Tat stehen im Raum Regensburg in den nächsten Jahren eine Reihe von wichtigen Autobahnprojekten an, deshalb sieht das von der Obersten Baubehörde und der Autobahndirektion vorgelegte Verlagerungskonzept vor, dass die künftige Dienststelle Deggendorf der Autobahndirektion Südbayern eine dauerhafte Außenstelle in Regensburg mit etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behält“. „Die Außenstelle kann so die im Raum Regensburg anstehende Aufgabenfülle weiterhin vor Ort effizient erledigen“, teil der Minister weiter mit.

Aumer und Stierstorfer begrüßten die Nachricht des bayerischen Verkehrsministers Joachim Herrmann. Beide sehen diese Entscheidung als Zeichen, der Schwerpunktsetzung des Freistaats Bayern für die weitere verkehrliche Entwicklung der Region Regensburg. Der Stimmkreisabgeordnete für die Stadt Dr. Franz Rieger freut sich, dass von den bisher 70 Mitarbeitern nun 30 Mitarbeiter in Regensburg bleiben können, und sieht in dieser Nachricht ein wichtiges Zeichen für die gesamte Region.

Laut Minister Herrmann trägt diese Lösung „sowohl dem Ziel der Behördenverlagerung, wie fachlichen Aspekten der Betreuung des Autobahnnetzes als auch den Anliegen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststelle Regensburg bestmöglich Rechnung“. Der CSU-Kreisverband Regensburg Land ist hoch erfreut, „dass durch unsere Initiative eine weitere effiziente Abarbeitung der Verkehrsthemen im Bereich Autobahnen in Regensburg möglich ist. Die Entscheidung zeigt auch, dass die großen verkehrlichen Herausforderungen der Region Regensburg mit der notwendigen Priorität vor Ort geplant und umgesetzt werden können“, stellt Kreisvorsitzender Peter Aumer fest.